Liebe Aktive,
liebe Mitglieder und Freunde des ORV,

bereits jetzt haben viele Ihre Nennung zu unserem Juli-Turnier abgegeben. Die Nennzahlen sind aktuell mit mehr als 1000 Starts bereits deutlich über dem avisierten Limit von 850 Startplätzen, die auf drei Dressurplätzen an drei Tagen mit je 8 Stunden geleistet werden können. So viel Zuspruch ehrt uns und zeigt deutlich, das Bedarf besteht und insbesondere durch die vielen bereits abgesagten Veranstaltungen im Land, sich dieser bei den verbliebenen Turnieren sammelt.

Mit der Veröffentlichung der Ausschreibung für unser diesjähriges Juli-Turnier hatten wir bereits angekündigt, dass wir uns die Entscheidung über die Durchführung der Veranstaltung bis zum Ende des Mai vorbehalten.
Am vergangenen Mittwoch hat sich der Vorstand nun nach mehrstündigen Beratung dazu entschlossen, die Veranstaltung nicht durchzuführen. Dies hat nichts damit zu tun, das der 3tägige Zeitraum gesprengt wurde, den auch ein vierter Tag hätte sicherlich umgesetzt werden können.

Wir als Vorstand haben für uns als Verein den Anspruch definiert, dass ein Turnier als Veranstaltung in der Gesellschaft verankert ist. Ein Turnier soll dazu einladen, das nicht nur Sportler antreten und ungesehen Prüfungen absolvieren, sondern auch das interessierte Besucher am Sport teilhaben können und ein gesellschaftlicher Austausch stattfindet. Dies ist jedoch bei den aktuellen Auflagen schlicht nicht möglich.

Ein Turnier zu dem keinen Zuschauer und nur eine streng limitierte Zahl an Begleitpersonen erscheinen dürfen, dass keine Siegerehrungen bietet und somit keine Chance für unsere Sponsoren aktiv in Erscheinung zu treten, bei dem jeder außerhalb der Prüfungen in/an seinem Fahrzeug bleiben muss und somit der gemeinsame Austausch unterbunden wird, ist keine Veranstaltung die unserem Anspruch genügen kann. Dies war ein Grund, sich gegen die Durchführung zu entscheiden.

Nun mag natürlich eingeworfen werden, dass es nicht absehbar ist, ob und wenn welche Auflagen am Turniertag gelten werden. Das ist korrekt. Würden wir davon ausgehen, dass zum Zeitpunkt des Turniers dieses ohne Auflagen stattfinden kann, dieser Fall aber nicht eintritt und wir deshalb dann die Veranstaltung absagen müssten hätte es für alle Teilnehmer zu Folge das wir ob der im Vorwege aufgelaufenen Aufwendung für das Herrichten der Plätze den Org-Beitrag einbehalten müssten. Das Einbehalten von Geldern, ohne jedoch eine Leistung zu erbringen, haben wir für uns als „No Go“ definiert. Somit war dies ein weiterer Grund, sich gegen die Durchführung zu entscheiden.

Auch eine Verlegung des Nennungsschlusses dichter an die Veranstaltung heran, wird nicht helfen. Um die Plätze soweit vorzubereiten dass diese drei oder gar vier Tage dauerhaft acht bis zehn Stunden beritten werden können sowie allen Teilnehmern von der Klasse A bis hin zur S** die bestmöglichen Bodenverhältnisse stellen zu können, erfordert dass wir bereits in der kommenden Woche mit den Arbeiten beginnen und somit finanziell in Vorleistung treten müssten.

Wir bedauern, dass wir nun eine für die Aktiven negative Entscheidung fällen mussten und hoffen auf Euer Verständnis.

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn
Joomla SEF URLs by Artio
   
© VMM-IS (based on ALLROUNDER)