Presseberichte

Hallenturniere in Sieversdorf und Neuharmhost im Oktober

202110NH IMG 7608 225hSieversdorf/Neuharmhost. Der ORV Malente- Eutin e.V. richtete vom 2. bis 3. Oktober und vom 16. bis 17. Oktober wieder zwei Hallenturniere für die Amateure aus. Dank der Lockerungen in den Corona Auflagen konnten diese weitgehend ohne wesentliche Einschränkungen stattfinden und den Nachwuchsreitern somit noch einmal eine Chance für die die Leistungsüberprüfung im Wettkampf geben.

Den Aufschlag machte das Hallen- Dressur-Turnier in Neuharmhorst. Nach der positiven Resonanz auf das erste Turnier im vergangenen Jahr, fanden sich auch dieses Jahr wieder mehr als 100 Reiter ein, um an zwei Tagen in den Dressurwettkämpfen um die Siegerpreise zu wetteifern.
Insgesamt zwei Siege konnten die ORV Reiter in den neun Wettkämpfen für sich verbuchen. So gewann Fea Neis auf Sonos die Dressurprüfung der Kl. A**, während Ida-Victoria Koch im Reiter-Wettbewerb mit Phuket den Sieg davon trug.
In der höchst dotierte Prüfung des Turniers, einer Dressurprüfung der Kl. L, war den Gästen jedoch nicht das Wasser zu reichen. Hier gewann Karolin Wüstney (RG Landgraben) auf Kaiser-Kurt JJ souverän mit der Wertnote 7,8.

Vom 16. bis 17. Oktober fand dann mit zwei Wochen Abstand das Hallen-Turnier auf dem Hof Lütjenmoor in Sieversdorf statt. An zwei Tagen wurden wieder Dressur und Springprüfungen von der Kl. E bis L ausgetragen.
Los ging es am Samstag traditionell mit den Dressurwettbewerben. Im Dressurreiter-WB sicherte sich Kati Schmöde (RFV Schlamersdorf) auf Elisenbergs Fibonacci mit der Wertnote 7,2. Die erste Platzierung des Tages für den Verein ging in der Dressurprüfung Kl.A* mit dem sechsten Platz an Tara Weißmann auf Stuart 36. Ein zweiter Platz ging in der abschließenden Dressurreiterprüfung Kl.L* an Fea Neis auf Sonos 2, die sich mit der Wertnote 7,4 nur Katja Schlüter (RFV Zarpen u.U.e.V.) geschlagen geben musste.
Am Sonntag kamen dann die Springreiter, sowie der Nachwuchs auf Ihre Kosten. Gleich in der ersten Prüfung errang Phelina Lage mit Cybercowboy den vierten Platz im Stilspring-Wettbewerb. Im anschließenden Spring-Wettbewerb konnte sich ihre Vereinskollegin Lisa Wille mit Anka den zweiten Platz sichern. Der Sieg ging mit knapp drei Sekunden Vorsprung an Greta Wroblewski (RFV Lensahn e.V.). Auch in den Springprüfungen der Kl. A konnten sich die Vereinsreiter behaupten. In der Stilspringprüfung Kl.A* errang Julia Voß mit Winnie den siebten Platz. In der Springprüfung Kl.A* konnten sich mit Phelina Lage und Lisa Wille gleich zwei ORV Talente über Platzierungen freuen. Einzug in der Stilspringprüfung Kl.L, der höchsten Prüfung des Tages, konnte kein Vereinsreiter sich in die Platzierungen vor kämpfen. Hier sicherte sich Emily Schepky (PS Granderheide e.V.) mit der Traumnote 8,0 den Sieg.
Den einzigen Sieg des Tages konnte sich schlussendlich Leni Göbes mit La Chicco im Reiter-WB ohne Galopp sichern, die sich noch kurzfristig auf dem Turnier dazu entschloss, doch noch mit zu reiten. Eine gute Entscheidung.

 

 

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Mehr als 30 Platzierungen für die Reiter des ORV bei den Kreismeisterschaften in Lensahn

TRI42071 300wLensahn. Am ersten September-Wochenende wurden in diesem Jahr die Hauptprüfungen der Kreismeisterschaft des Reiterbund OH ausgetragen. Erstmals fanden in diesem Jahr die Kreismeisterschaften, unter Leitung des RuFV Lensahn, auf den Bredenfeldplatz in Lensahn statt.

Ausgeritten wurden hier die Meisterschaften der LK 3-6 im Springen, der LK 5 und 6 in der Dressur und der LK 7 und 0 über eine Kombinierte Wertung aus Dressur und Springen. Die Kreismeisterschafen der Leistungsklassen 3 und 4 in der Dressur wurden bereits vorab im Juli, auch unter Leitung des RuFV Lensahn ausgerichtet.

202109KM Lena Wilke 300hBei herrlichem Sommerwetter startete das Turnier bereits am Freitag mit einigen Jungpferdeprüfungen sowie einem M-2-Sterne (M**) und einem S-1-Sterne (S*) Springen. Am Samstag begannen die Wettkämpfe um die Medaillenränge. Während sich in den Springpferdeprüfungen Lena Wilke auf Paihia über eine erste Schleife freuen konnte, errang Vereinskollege Jorgo Lunau im M**-Springen den dritten und im S*-Springen den vierten Platz.

Mit den Kreismeisterschaften so richtig los ging es dann den den folgenden beiden Tagen. Während der Gastgebende Verein die kompletten Medaillenränge der Meisterschaft für die Leistungsklassen 7 und 0 für sich beanspruchte, konnte sich Hannah Göbes in der Wertung der Leistungsklasse 6 - Dressur über die Silber-Medaille freuen. Die zweite Medaille des Tages ging nach dem abschließenden Springen der Kl. L am Abend an Lena Wilke, die mit 0,5 Punkten Rückstand die Bronze-Medaille in der Leistungsklasse 5 – Springen errang. Parallel hierzu konnte sich am Samstag unter anderem Katharina Thomsen über einen dritten Platz in der Dressurreiterprüfung Kl. L und ihre Vereinskollegin Neela Charlotte Wulff über einen Sieg in der Dressurprüfung Kl. A* erfreuen.

202109KM PhelinaLage 300wDer Sonntag stand dann im Fokus der Abteilungswettkämpfe. Bereits in der früh um 8.30 starteten die Mannschaften im Wettkampf um die Kreismeisterschaft mit der Abteilungsaufgabe. Im Weiteren Tagesverlauf folgten noch die Einzelwertungen in der Dressur und im Springen. Während sich Hannah Göbes auf Axélis Camaro den Sieg in der Dressurprüfung sichern konnte, errang ihre Vereinskollegin Phelina Lage auf Cybercowboy im Springen für die Mannschaft den zweiten Platz. Ein fünfter Platz ging zudem an Bahne Triebwasser auf Feli. Zum Abschluss des Tages konnten sich die beiden Mannschaften des ORV Malente-Eutin über Silber und Bronze freuen. Nur eine Mannschaft war nicht zu schlagen und so ging die Gold-Medaille an den RuFV Lensahn.

Weitere Platzierungen an diesem Sonntag errangen unter anderem Fea Neis auf Sonos 2 mit einem sechsten Platz in der Dressurreiterprüfung der Kl. L, Katharina Thomsen auf For Fame 9 in der Dressurprüfung Kl. L* auf Trense sowie Jorgo Lunau auf Qualu mit einem vierten Platz im abschließenden M**-Springen. Auch die Kleinsten kamen an diesem Tag nicht zu kurz und so konnten sich Fleurie Rose Hüffer, Philippa Minou Hüffer, Ida-Victoria Koch und Viva Wilkens über dritte und vierte Plätze im Pony-Führzügel-Wettbewerb freuen.

Den Abschluss der Serie bildet in diesem Jahr die Kreismeisterschaft der Vielseitigkeit, die vom 18.-19. September in Lensahn und Güldenstein ausgetragen wird.

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Mehr als 56 Stunden Turnier auf vier Prüfungsplätzen

202109 VB 300hEutin. Die Vorbereitungen für das Turnier des Ostholsteinischen (ORV) Reiterverein Malente-Eutin e.V. am kommenden Wochenende auf dem Vereinsgelände am Meinsdorfer Weg laufen auf Hochtouren. Nachdem auch in diesem Jahr bereits corona-bedingt mehrere Veranstaltungen des Vereins nicht durchgeführt werden konnten, sieht es nun für den September gut aus.

Bis zum Nennungsschluss vor drei Wochen hatten sich fast 500 Reiter, mit mehr als 700 Pferden in die Prüfungen eintragen lassen. „Die Zahlen sind zwar im Vergleich zu 2019 etwas rückläufig. Dies liegt aber im wesentlichen daran, das mit Schönberg, Looper Holz und Ahrensfelde drei weitere Vereine die Chance genutzt haben noch ein Turnier in diesem Jahr auszurichten. Somit haben die Reiter ein wenig die Qual der Wahl“, fasste der erste Vorsitzende Horst Richtarsky das Ergebnis zusammen.“ Ebenfalls ein Novum ist, dass in diesem Jahr die Kreismeisterschaften nicht in Eutin ausgetragen werden. „Diese Entscheidung haben wir im Reiterbund aktiv mitgetragen, da auch andere Vereine in den Genuss der Ehrungen kommen sollen.“, erläuterte Richtarsky. Daher wurden die Kreismeisterschaften des Reiterbund OH in diesem Jahr bereits in der vorherigen Woche in Lensahn ausgeritten.

Dennoch sind wieder fast alle Prüfungen voll besetzt, so dass die Veranstaltung an beiden Tagen um 08.00 Uhr beginnen. Am Samstag starten wie gewohnt die Dressur- und Springprüfungen der Kl. A*. Am Nachmittag folgen die Wettbewerbe der Kl. E für den Nachwuchs. „Hierfür besteht wieder ein hohes Interesse noch kurzfristig einen Platz zu ergattern. Wir können uns vor Anfragen kaum retten und leider werden wir nicht allen einen Platz zusichern können, denn der Zeitplan ist allein schon vom Tageslicht her begrenzt.“ erläuterte der zweite Vorsitzende Florian Auer.

Am Sonntag sind alle drei Dressurplätze von Morgens an mit den Dressurprüfungen der Kl. L und M* ausgelastet. „Hier konnten wir einen deutlichen Zuwachs an Nennungen verzeichnen, so dass wir nun doch alle drei Vierecke einsetzen werden“, so der dritte Vorsitzende Moritz Kallmeyer. Das finale Springen der Kl. M* ist für 17.00 Uhr angesetzt, während die Dressuren der Kl. M bereits um 14.00 Uhr starten und ca. drei Stunden laufen werden. „Dank der Unterstützung durch die genehmigenden Behörden, können wir unter Anwendung der 3G-Regelung das Turnier fast so wie früher anbieten und auch Zuschauer sind herzlich willkommen.“ schloss Horst Richtarsky.

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Sieben ORV Amazonen erringen insgesamt zwölf Platzierungen

IMG 0306 20210704 300hBad Segeberg. Der RuFV Bad Segeberg richtete am vergangenen Wochenende mit den Segeberger Reitertagen eine der ersten Vielseitigkeits- Veranstaltungen in diesem Jahr Schleswig- Holstein aus. Zudem wurden auf der Veranstaltung das Schleswig-Holstein Nachwuchs-Championat Vielseitigkeit ausgetragen.

Sieben ORV Reiter von routinierten „Geländeprofi“ bis zum Nachwuchs in der Kl. E nutzen die Chance für einen lang Turnier-Start bei herrlichem Wetter. Denn noch immer leidet der Pferdesport für die Amateure unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Mit insgesamt zwölf Platzierungen, davon sechs unter den besten drei, kann sich das Ergebnis der ORV- Reiter sehen lassen.

Beste Reiterin im Sinne der Schleifenausbeute war Hanna Göbes, die mit ihrem Pferd Axélis Camaro an den Start ging. In der Junioren-Dressurreiterprüfung Kl.A errang sie den vierten Platz mit der Wertnote 7,5 und in der schwereren Junioren-Dressurprüfung Kl.A* den 3. Platz mit der Wertnote 7,2. In der kombinierten Wertung der Dressur- und Springreiter konnte sie sich mit 15 Punkten den zweiten Platz sichern. In der zugehörigen Dressur errang sie mit der Wertnote 8,2 den Sieg und im Springen kam sie mit einem Springfehler und der Endnote 6,8 auf Rang 5 – ohne wäre ihr der Sieg in der kombinierten Wertung sicher gewesen.

Gunda Hamann starte mit Dubi Du in vier Prüfungen und konnte sich über zwei Preisschleifen freuen. Im Stil-Geländeritt Kl. A** errang sie mit der Wertnote 8,3 den 7. Platz und in der Stil-Springprüfung mit steigenden Anforderungen der Kl. A** errang sie mit der Wertnote 7,5 den 2. Platz.

Diana Hoffmann errang mit Cedrik Conner und der Wertnote 6,8 den siebten Platz im Dressur-Wettbewerb. Im Dressur-Reiter-Wettbewerb reichte es trotz 6,7 leider nur zum Rang 8, knapp außerhalb der Platzierung.
Ebenfalls aus dem Nachwuchslager kommend, ging Ella-Marie Richter in vier Wettbewerben an den Start, von denen sie zwei Preisschleifen mit nach Hause brachte. Im Springreiter-Wettbewerb reichte es noch für den 5. Platz und in der Kombinierten Wertung aus Dressur und Springen errang sie, trotz einer etwas durchwachsenen Ergebnis in Dressur sogar noch Rang drei. Zwei weitere ORV Nachwuchstalente gingen leider an diesem Wochenende an Schleifen leer aus, aber konnten dafür einiges an Erfahrungen sammeln.

Zuletzt sei noch Lena Wilke genannt, die mit ihrem Pferd Ready Charming in zwei Prüfungen an den Start ging und sich beide male über eine Platzierung freuen konnte. In der Stilspringprüfung Kl. A* errang sie mit der Wertnote 6,8 den 7. Platz und der darauf folgenden Stilspringprüfung Kl. A* mit Stechen konnte sie sich gegen die starke Konkurrenz behaupten. Mit einer fehlerfreien Runde in 58,22 Sekunden musste sie sich nur Laura Hartleib vom RSG Schmalensee geschlagen geben, die sich uneinholbar mit 5 Sekunden Vorsprung den Sieg in der Abteilung sicherte.

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Finanzierung der 4-Tage-Veranstaltung konnte nicht gesichert werden

Eutin. Bedrückende Stimmung herrschte bei der letzten Sitzung des Vorstandes des Ostholsteinischen Reitervereins Malente-Eutin e.V. Ende Juni. Nach mehrstündiger intensiver Diskussion hatte sich der Vorstand dazu entschieden, die für den 8. bis 11. Juli geplante sportliche „Großveranstaltung“ an der B76 nicht weiter zu verfolgen. Damit fällt das Traditionsturnier des Vereins bereits zum zweiten Mal in Folge aus.

Für den Verein ist dies bereits die dritte Veranstaltung, die in diesem Jahr abgesagt werden musste. Bereits für den März standen zwei Hallenturniere an, doch aufgrund des Verbots für Wettkämpfe des Amateursports mussten diese Pläne begraben werden. Auch das Frühjahrsturnier im April an der B76 hatte keine Chance auf Genehmigung. „Wir haben das Turnier dann vorsorglich auf das Pfingstwochenende verschoben, da sich für diesen Zeitpunkt eine Lockerung für den Amateursport abzeichnete“, erläuterte der zweite Vorsitzende Florian Auer diese Entscheidung. „Letztendlich konnten wir das Turnier in seiner Planung jedoch nicht aufrechterhalten, zwar eingereichten wir ein äußerst positives Feedback von den Amateuren, die uns so viele Nennungen anmeldeten, dass wir das Turnier auf drei Tage ausdehnen hätten müssen. Doch die Auflagen einer Begrenzung auf 100 Personen gleichzeitig machten die Umsetzbarkeit zunichte. Sodass wir notgedrungen auch diese Wettkampfveranstaltung wieder absagen mussten.“, erläuterte der erste Vorsitzende Horst Richtarsky die Entscheidung.

Dass der Vorstand den Kopf nicht in Sand steckte, zeigte sich daran, dass ein kleines Turnier für Anfang Juni kurzfristig anberaumt und dann auch unter strengen Auflagen durchgeführt werden konnte. „Die Bilanz bis hier war jedoch nicht positiv. Die bereits aus den abgesagten Turnieren aufgelaufen Kosten konnten wir mit dieser Veranstaltung nicht wirklich auffangen.“, wie Susanne Hardorp dem Vorstand erläuterte. Damit war klar, dass für das nun anstehende Sommerturnier keine finanziellen Reserven aufgebaut werden konnten.

Die Corona-Situation spielte bei der Absage keine Rolle. Zum Zeitpunkt des Turniers wäre die Veranstaltung mit 1.000 Personen pro Tag in nahezu gewohnter Form durchführbar gewesen. Nur ein Alkoholverbot und das Tragen des „Mund-Nasenschutzes“ wurden dem Verein für das Hygienekonzept als unabdingbare Maßnahme vorgeschrieben.

Das die Finanzierung des Sommerturniers schwieriger werden würde, war allen im Vorstand nicht erst mit dem Turnier im Juni klar geworden. Bereits nach der corna-bedingten Absage in 2020 zeichnete sich ab, dass einige finanzielle Unterstützer nicht mehr in gewohnter Form zur Verfügung stehen würden. „Jedoch hätten wird niemals mit einem derart massiven Rückgang der Unterstützung im Werbe- und Sponsoringbereich gerechnet“, sagte Horst Richtarsky. „Insgesamt konnten wir nur noch ein Drittel der benötigten Mittel einwerben“.

Dazu kam noch ein massiver Einbruch der Nennzahlen im Bereich der Springprüfungen. „Wir haben ein Turnier für vier Tage Dressur und Springen geplant. Doch die Nennzahlen ließen wenige Tage vor Nennschluss absehen, dass es nur für 2½ Tage Springen reichen würde, während die Zahlen in der Dressur weitgehend stabil blieben. Dennoch hätten wir aufgrund der Platzsituation die Infrastruktur für alle vier Tage errichten und finanzieren müssen. Das war einfach nicht mehr zu stemmen“, fasste der dritte Vorsitzende Moritz Kallmeyer die Situation zusammen. Die Aussicht auf einen finanziellen Verlust im 5-stelligen Bereich gaben dann letztlich den Ausschlag.

Der Rückgang bei den Nennzahlen im Springlager führt der Vorstand zum einen auf die gestiegene Erwartungshaltung der Reiter zurück und zum anderen einer sich während der letzten Jahre, insbesondere auch wegen Corona veränderten Situation im Turniersport. „Wir wissen, dass die hiesigen Bedingungen bei der Vorbereitung und den Springprüfungen nicht mehr den Erwartungen der Springreiter in den höheren Klassen gerecht wird. Allerdings können wir nur begrenzt in den Platz investieren, da das Gelände vom Verein nur in Pacht bewirtschaftet wird. Diese auf 25 Jahre begrenzte Pacht hemmt unsere Möglichkeiten, Fördermittel oder Kredite zu erlangen deutlich.“, erläuterte der zweite Vorsitzende die Situation.
Darüber hinaus haben sich in den vergangenen Jahren die sogenannten Arbeitsturniere deutlich ausgeweitet. Durch diese können die „Profis“ an mehreren Orten innerhalb einer Woche auf besten Sand-Plätzen reiten. Eine Option, die den meisten Traditionsvereinen mit eigenen Plätzen, die jedoch an keine Pferdesportanlage angegliedert sind, schlicht nicht zur Verfügung steht. Durch Corona haben sich zudem nicht wenige Reiter, die bisher unter den Amateuren starteten, auf die Option-B für die Profis umschreiben lassen, damit sie noch Pferde auf Wettkämpfen vorstellen konnten. „Diese Reiter fehlen uns jetzt und wir müssen sehen, wie wir damit nun für die Zukunft umgehen.“, schloss der erste Vorsitzende Horst Richtarsky.

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

ORV plant in kleinerem Rahmen ein neues Turnier für den 5.-6 Juni 2021

Eutin. Ursprünglich hatte der ORV Malente-Eutin e.V. zwischen März und April bereits vier-mal versucht ein Turnier für den Amateursport auszurichten. Doch die Corona-Auflagen machten Wettkämpfe für die Basis immer wieder unmöglich.

In positiver Hoffnung auf Besserung verschob der Vorstand das traditionell für den April geplante Turnier auf das Pfingstwochenende, nach dem der benachbarte RuFV Ahrensbök u.U. e.V. die Aufgabe seines Turnier für diesen Termin bekannt gegeben hatte.

Bis zum Anmeldeschluss am 10. Mai ging eine überwältigende Zahl von mehr als 1.600 Nennungen für die ausgeschriebenen Wettkämpfe ein. Ein Plus von 35% zur Erwartung und damit ein klarer Beweis dafür, dass der Amateursport förmlich nach Angeboten lechzte. Zwar war bereits bekannt, dass ab dem 17. Mai eine Lockerung der Corona-Verordnung auch den Amateursport wieder erlauben würde, doch die in Aussicht gestellten Rahmenbedingungen waren alles andere als erfolgversprechend. So tagte der Vorstand in den folgenden Tagen mehrfach virtuell um alle Optionen für die Durchführung auszuloten. Fest stand, dass die Durchführung auf drei Tage gestreckt werden musste.

Doch es half alles nichts. Obgleich die Ordnungsbehörden in den Gesprächen wohlwollend kommunizierten blieb jedoch eine Hürde, die sich so nicht überspringen ließ: die Maximalzahl von 100 gleichzeitig auf dem Veranstaltungsgelände anwesenden Personen, unabhängig von der Größe des Geländes von fast 10 Fußballfeldern. „Da jeder Teilnehmer in der Regel eine Begleitperson mitbringt, wären das weniger als 50 Reiter gewesen, denn das Organisationspersonal des Veranstalters zählte zu diesem Zeitpunkt mit zu den 100 Personen“, erläuterte der zweite Vorsitzende Florian Auer die Situation. Der damit verbundene organisatorische und logistische Aufwand und das verbleibende Risiko erschienen nicht zu managen und so entschied der sich Vorstand schweren Herzens und nach intensiver Diskussion für die Absage.

Gleichwohl wollte keiner den Kopf in den Sand stecken und so wurden die Ausrichtung eines kleineren Turniers kurzfristig für den 5.-6. Juni auf den weg gebracht. Am Samstag finden acht Springprüfungen und am Sonntag sechs Dressurprüfungen der Klassen E bis L statt, die zudem in der zugelassenen Teilnehmerzahl begrenzt sind. „Damit wollen wir sicherstellen, dass wir zu jedem Zeitpunkt die Vorgabe von maximal 100 Personen einhalten können“, erläuterte der erste Vorsitzende Horst Richtarsky die neue Ausschreibung. Eingerahmt wird die Veranstaltung von weiteren Trainingsmaßnahmen für die Basis. So wurde bereits über das Pfingstwochenende auf dem Hof Fuhlendiek ein Trainingsspringen angeboten, das von Zahlreichen Reitern in Anspruch genommen wurde. Für das Wochenende vor der Veranstaltung ist ein Dressurtraining auf dem ORV-Platz geplant. In der Woche nach der Veranstaltung soll noch ein Dressurlehrgang auf dem Hof Lütjenmoor stattfinden. Dieser schließt am dritten Tag mit einem „Dressurreiten unter Turnierbedingungen“ auf dem ORV-Platz ab, bei dem ein anerkannter Richter die einzelnen Ritte bewertet.

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Unterstützt von den Itzehoer Versicherungen organisierte der Pferdesportverband SchleswigHolstein e.V. und der Reit- und Fahrverein Bad Segeberg und Umgebung e.V. den digitalen Abteilungswettkampf. Auf der Plattform www.itzehoer-vereins-challenge.de konnten sich die Vereine mit ihren Videos präsentieren – klassisch im Dressurviereck, genauso wie das Drumherum, das das Abteilungsreiten hier im Norden so einzigartig macht. 

Nun stehen die Ergebnisse in der Altersklasse der Reiter fest und unser Verein konnte den sechsten Platz ergattern. Angesichts des Umstandes, dass unsere Abteilung eher spontan zustande gekommen war ein doch recht passables Ergebnis. Der Sieg ging an den RuFV Nuttlen e.V., gefolgt vom RuFV Bad Segeberg e.V. und dem PSFV Süseler Baum e.V. auf den Plätzen zwei und drei.

Der Vorstand des ORV-Malente-Eutin bedankt sich bei den Aktiven, die dem Aufruf zur Teilnahme gefolgt waren und der Aktivensprecherin Stefanie Richtarsky, für die Vorstellung und Ausarbeitugn der Präsentation des Vereins.

 

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

ORV Reiter errangen insgesamt 34 Platzierungen auf beiden Veranstaltungen

Neuharmhorst/Sieversdorf. Nachdem in diesem Jahr corona-bedingt alle bisherigen Veranstaltungen des Ostholsteinischen Reitervereins Malente-Eutin e.V. auf dem Turnier- und Trainingsplatz abgesagt werden mussten, richtete der Verein erstmals zwei Hallenturniere im Oktober aus. Trotz starker Konkurrenz konnten sich die Reiter des gastgebenden Vereins in den 29 Wettbewerben insgesamt 34-mal unter die Platzieren mischen und dabei sogar zwölfmal den Sieg sichern.

Premiere auf den Hof Fuhlendiek

Den Auftakt machte das Turnier auf dem Hof Fuhlendiek in Neuharmhorst, der neuen Reitanlage des ersten Vorsitzenden Horst Richtarsky und seiner Familie. „Da wir die Anlage gerade erst neu als Pensionsbetrieb übernommen hatten und und hier noch nie ein Turnier ausgerichtet wurde, war es für uns wie für alle Teilnehmer Neuland. Daher haben wir vorsorglich nur ein überschaubares Prüfungspaket ausgeschrieben.“, erläuterte Horst Richtarsky die Entscheidung, mit einem Dressurturnier zu starten zusammen.

Mehr als 130 Teilnehmer ließen sich davon nicht beirren und gaben mehr als 240 Nennungen für das Turnier ab. Den Auftakt bildeten am Samstag die Dressurwettbewerbe der Kl. E. Dabei gingen gleich die ersten Siege des Tages an Reiter des gastgebenden Vereins. So errang Anna Goldenbaum auf Golden-Sundancer mit der Wertnote 7,7 den Dressurreiter-WB, während sich im Dressurwettbewerb Hannah Göbes auf La Chicco mit der Wertnote 8,0 den Sieg sicherte. Der dritte Sieg ging in der anschließenden an Dressurreiterprüfung Kl. A an Emilie Graage auf Cardeur 3 mit der Wertnote 7,7.

Der Sonntag stand im Fokus der höheren Dressuren sowie der Prüfungen für den Nachwuchs. Mit dem Sieg in der Dressurprüfung Kl. A**, ging auch hier wieder der erste Sieg des Tages mit Neela Charlotte Wulff auf Fredens Ladybird an den gastgebenden Verein. Den Sieg der höchst-dotierten Prüfung des Tages ging an Verena Schmidt vom RV Badendorf auf Diamond's Fantastico. Den Höhepunkt des Tages bildeten die Führzügelwettbewerbe für die ganz Kleinen. In der ersten Abteilung konnte sich Lotta Paulina Burmeister vom RV Lensahn den Sieg sichern. In der zweiten Abteilung gewann Elizya Alpak vom RV Rehagen-Hamburg.

Alles in allem war es ein ausgezeichnetes erstes Turnier, auch wenn sich das Wetter mit dem doch teils recht böigen Wind nicht von seiner besten Seite zeigte und so zumindest auf dem Vorbereitungsplatz warme Kleidung notwendig machte. „Wären wirklich alle von den genannten Teilnehmern angetreten, so wäre jedoch unser Zeitplan recht eng geworden, sodass wir mit dem jetzigen Ergebnis voll zufrieden sein können.“, fasste Horst Richtarsky das Turnier zusammen.

Traditionsturnier auf Hof Lütjenmoor fortgesetzt.

Zwei Wochen danach fand auf dem Hof Lütjenmoor, nun unter Leitung der neuen Pächter Ilka Klüver und Kai Martens das schon traditionelle Herbstturnier des ORV Malente-Eutin e.V. statt. Mehr als 260 Teilnehmer hatten sich hierzu mit 375 Pferden angemeldet und brachten das Turnier mit über 490 reservierten Startplätzen an die Kapazitätsgrenzen.

Ilka Klüver hatte zudem das Prüfungsportfolio der Vorjahre ein wenig umgestaltet und mit einer Dressurpferdeprüfung der Kl. A auch einen Akzent für Jungpferdeprüfungen gesetzt. Die Reiter honorierten dies mit Ausnutzung der maximal möglichen Reservierung der Startplätze, sodass die Prüfung recht ungewöhnlich für eine Jungpferdeprüfung zu zweit geritten werden musste. „Andernfalls hätte unser Zeitplan nicht bis 19.00 Uhr, sondern gar noch zwei weitere Stunden gehen müssen und das wäre für alle Beteiligten nicht zumutbar gewesen“, erläuterte der zweite Vorsitzende Florian Auer, der wie auch schon die Vorjahre wieder die Aufgabe der Meldestelle übernahm, die Entscheidung.

Der Samstag begann zunächst ganz in bewährter Tradition mit den Dressurwettbewerben der Kl. E.
Hier zeigte für manchen Beobachter ein kleines „De-ja vue“ zum Turnier auf dem Hof Fuhlendiek. So konnte sich mit der Wertnote 7,8 Anna Goldenbaum vom gastgebenden Verein auf Golden-Sundancer im Dressurreiter-WB den ersten Sieg des Tages sichern. Auch in der zweiten Prüfung des Tages, einem Dressur-WB für Teilnehmer der Leistungsklassen sechs und sieben ging der Sieg an den ORV. Hier gewann Hannah Göbes auf La Chicco mit der Wertnote 7,8. Sie knüpften damit nahtlos an das Ergebnis des Turniers auf dem Hof Fuhlendiek, zwei Wochen zuvor an.
Den dritten Sieg des Tages sicherte sich für den Verein Neela Charlotte Wulff auf Fredens Ladybird in der Dressurprüfung Kl. A*, während die abschließende Dressurreiterprüfung Kl. L* des Tages von Stefanie Kruck des RV Lütjenburg-Mühlenfeld e.V. gewonnen wurde.

Die unerwartet hohe Auslastung der ersten Prüfungen hatte am Samstag zeitweise einen Zeitverzug für die Prüfungen von einer Stunde zur Folge. Dies konnte jedoch am Nachmittag durch vorsorglichen Puffer im Zeitplan und einer geringeren Auslastung einzelner Wettkämpfe bis zum Start der letzten Prüfung wieder wettgemacht werden.

Der Sonntag stand wieder traditionell im Fokus der Springreiter. Parcours-Designer Michael Bever hatte für die einzelnen Prüfungen „wendungsreiche“ Kurse vorbereitet. Währen in den ersten beiden Stilspringwettbewerben die vordersten Platzierungen noch an Reiter anderer Vereine gingen, wendete sich das Blatt in den beiden nachfolgenden Springwettbewerben nach Fehler und Zeit. Hier siegte in der ersten Abteilung Phelina Lage auf Django mit einer fehlerfreien Runde in 40,22 Sekunden. Der Sieg in der zweiten Abteilung ging an ihre Vereinskollegin Lisa Wille auf Anka, die in 38,99 Sekunden eine fehlerfreie Runde absolvierte und die Konkurrenz auf die Plätze verwies. In den beiden nachfolgenden Springprüfungen der Kl. A hatten dann wieder die Gäste die Nase vorn. Beste ORV Reiterin wurde in beiden Wettkämpfen Lena Wilke, die sich in der ersten Prüfung auf Antea B über einen vierten und in der zweiten Prüfung auf Faktors Fee über einen fünften Platz freuen konnte.

Einen besonderen Erfolg konnte auch Anna-Lena Hardorp für sich verbuchen, die in der höchsten Prüfung des Tages einer Stilspringprüfung der Kl. L den vierten Platz errang. Ein beachtliches Ergebnis, wenn man bedenkt, dass es sich um ihren ersten Start in einer Prüfung dieser Klasse handelte. Entsprechend groß war ihre Freude bei Bekanntgabe der Note, die ihr von da an die Führung über die weitere Prüfung sicherte.

Einen großen Block des Sonntags nahmen auch wieder die Prüfungen für die Kleinsten ein. In drei Abteilungen der Führzügelklasse und zwei Abteilungen der Reiterwettbewerbe gingen mehr als dreißig Teilnehmer an den Start. Mit Noemi Schmidt auf Lurex Lilly, Eline Hein auf Kurly in der Führzügelklasse und Greta Louise Richter auf Coolpark Thunder gingen drei der fünf Siege in diesen Prüfungen wieder an Reiter des gastgebenden Vereins.

Der Vorstand des ORV Malente-Eutin e.V. gratuliert allen Siegern und Platzierten der Wettbewerbe und spricht seinen Dank für die positive Resonanz aus, die unsere Veranstaltungen trotz der corona-bedingten Einschränkungen erfahren haben.

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

20200927 110033 300wUnterstützt von den Itzehoer Versicherungen organisieren der Pferdesportverband SchleswigHolstein e.V. und der Reit- und Fahrverein Bad Segeberg und Umgebung e.V. den digitalen Abteilungswettkampf.

Auch der ORV Malente – Eutin e.V. wollte sich dieser Aufgabe stellen und hat einen Aufruf an
seine Mitglieder gestartet. Es haben sich 6 Springreiter gemeldet, die sich diese Herausforderung stellen wollen. Caroline Lübker, Anna-Lena Hardorp, Janine Kiehl, Emma Kunz, Lena Wilke und
Bahne Triebwasser trafen sich am 27. September auf Hof Fuhlendiek, Kirchnüchel, zum intensiven
Abteilungstraining.

Unter den wachsamen Augen des Kameramann , Herrn Rainer Triebwasser, und der Trainerin, Frau Stefanie Richtarsky, wurde die Sonderaufgabe des Landesturnier in Turnieroutfit geritten.
Dieses Video wurde Online bei der Itzehoer Versicherung eingereicht.

Die Bewertung des Videos erfolgt in Form eines Kurzkommentars in Audioform eines qualifizierten Richters gemäß der geltenden LPO und entsprechenden Prüfungsanforderungen. 

Die Rangierung erfolgt anhand der Mannschaftsdressur-Wertnote in den Abteilungen (Ponys, Junioren, Reiter ).

Der Vorstand des ORV wünscht seiner Abteilung viel Glück.

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Erster Start von Carolina Keller bei einem Bundesturnier geglückt

IMG 20200927 WA0232 300wDas Ziel unserer pferdevernarrten Tochter Carolina war es, dieses Jahr an der “Goldenen Schärpe” teilnehmen zu dürfen. So wurde das gesamte Wintertraining 2019/2020 darauf hin ausgerichtet. Doch als die ersten Turniere angekündigt wurden, um das Gelernte abzurufen, kam Corona und alles lag auf Eis. Umso größer war die Freude, als die mit den Lockerungen auch wieder Turniere ausgerichtet wurden und Carolina endlich wieder starten konnte.

Es lief für sie und “ihren” Spitzenreiter, der von uns allen nur Stöpsel genannt wird, prima an, sodass die beiden Ende August zur Sichtung für die “Goldene Schärpe” in Todesfelde eingeladen wurden. Darauf folgte relativ schnell die Nominierung durch den Landessportverband S-H. Weitere Trainingseinheiten folgten durch die beiden Landestrainer Sven Lux und Rebecca Gerken in Elmenhorst.

DSC 7942 300wAm 24. September ging es dann früh morgens los nach Höven, Landkreis Oldenburg. Der Landesverband, wie auch Carolinas Trainerin Lena Wilke haben uns Packlisten geschrieben, damit wir nichts vergessen. Es war für uns das erste Turnier in diesem großen Umfang und ebenso groß war auch unsere Aufregung. Am Nachmittag fand das erste Training vor Ort statt und es folge eine erste Geländebesichtigung mit dem ganzen Team Schleswig-Holstein, dessen Landesverband dieses Jahr zwei Teams an den Start bringen konnte.

In Höven selber war alles top organisiert. Die Ponys wurden in Boxen in großen Stallzelten untergebracht. Alles Organisatorische wurde von der Mannschaftsführerin erledigt. Das Training bzw. die Prüfungsvorbereitung vor Ort erfolgte von den Landestrainern. Für uns als Eltern eine runde Sache. Der Freitag begann mit dem Sport- und Theorietest, bevor alle Teamteilnehmer einzeln in der Dressur starteten. Hier konnte sich Carolina mit der Wertnote 7,5 eine passable Ausgangssituation sichern.

Am Samstag war Geländetag. Es wurde ein fairer Kurs mit anspruchsvoller Linienführung und schön geschmückten, bunten Hindernissen angeboten. Erwartungsgemäß für ein Bundesturnier waren jedoch die Anforderungen am oberen Limit. Trotz aller Aufregung beendete Carolina diesen Kurs fehlerfrei mit einer Wertnote von 7,7.

Abends folgte dann der „Länderabend“. Alles nach Coronaregeln mit Abstand und Maske. Kohortenweise zogen die Mannschaften der ganzen Landesverbände mit Fahnen und Flaggen und eigener Teamkleidung in die große Reithalle. Jeder Landesverband hatte einen “Schlachtruf” und seine eigene Einzugsmusik. Ein tolles Ereignis, dass wir alle so schnell nicht vergessen werden.

DSC 6555 300hNoch etwas müde vom Vorabend ging es am Sonntagmorgen mit dem Vormustern weiter. Zwei Abteilungen, zwei Richterpaare, zwei völlig verschiedene Bewertungsansichten. Während die 9er und 10er Noten in der ersten Abteilung nur so rasselten, gab es in der zweiten durchschnittlich 7er Noten bei gleicher Leistung. Carolina hatte noch Glück und beendete ihre Vorstellung mit einer 8,0. Beim abschließenden Springen des Tages handelte sie sich leider am zweiten Sprung einen Abwurf ein und beendete den Kurs damit nur mit einer 6,9 als Endnote. Damit katapultierte sie sich leider knapp raus aus einer Einzelplatzierung. Ihre Enttäuschung darüber wurde jedoch super von den Teammitgliedern aufgefangen. Das Wort TEAM wurde auch als solches praktiziert, egal ob es beim Anfeuern, Zuschauen, Helfen, Beruhigen oder Anziehen von Pony und Kind war.

Den Abschluss bildete die große Siegerehrung. Dank Corona durften leider nur die ersten 6 Mannschaften mit Pferd einreiten. Alle restlichen Teilnehmer gingen mannschaftsweise zu Fuß hinterher. Schleswig-Holstein I belegte den zwölften Platz, Schleswig-Holstein II wurde 20.

Für uns als Familie eine tolle Erfahrung, die noch lange als positive Erinnerung in den Gedanken bleibt.
Familie Stefan, Stephanie und Carolina Keller

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Drei 8-er Noten und zwei Siege für Ella-Marie Richter

20200916 102843 300hHassmmor-Höbeck. Als einzige Reiterin des ORV Malente-Eutin war Ella-Marie Richter am vergangenen Wochenende mit ihrem Sportpartner Coolpark Thunder zum Turnier des RV Augustenhof e.V. in Höbeck aufgebrochen.

Insgesamt vier Wettbewerbe standen auf dem Programm, davon drei am Samstag. Im Dressurreiter Wettbewerb am Samstag Vormittag konnte sich Ella-Marie gleich mit einer 8,2 den dritten Platz sichern. Noch besser lief es in den beiden nachfolgenden Wettbewerbern. Im Reiter-Wettbewerb, der über sechs Abteilungen ausgerichtet wurde, konnte Sie sich mit der Note 8,5 den Sieg sichern. Gleiches Ergebnis im Springreiter-Wettbewerb. Auch hier erging wieder die Note 8,5 und damit der Sieg in dieser Prüfung.

Einzig der Sonntag lief nicht so wie gewünscht, so dass Mixed Stilgelände Spring Wettbewerb keine Schleife zu ergattern war. Alles in allem jedoch ein sehr erfolgreiches Turnierwochenende für eine Nachwuchssportlerin.

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn
Joomla SEF URLs by Artio
   
© VMM-IS (based on ALLROUNDER)