Aktuelles aus dem Verein

Sieg für Jogo Lunau in der Springprüfung Kl. M*

Negernbötel. Die Turnierserie NORDIC JUMPING events wurde 2018 von Mareike Harm, Christian Hess und Arne Brodersen gegründet. Das Ziel ist es, eine einzigartige Plattform für den Springsport im Norden zu schaffen. Bei dem zweiten Termin der diesjährigen Serie gingen mit Jorgo Lunau und Tabea Mill zwei ORV Reiter an den Start.

Während am Sonnabend hauptsächlich Prüfungen für die jungen Pferde auf dem Programm standen, ging es für Jorgo Lunau am Sonntag früh um 8.00 Uhr los. Gleich der erste Start in der Springprüfung Kl. M* bescherte ihm mit einem 7. Platz auf dem Pferd Clooney eine Platzierung. Direkt weiter ging es mit der Springprüfung Kl. M**. Insgesamt 67 Teilnehmer gingen um den Preis der Hengststation Maas J. Hell an den Start. Mit einer fehlerfreien Runde konnte sich Jorgo mit seinem Pferd Chelsea den Sieg in der zweiten Abteilung sichern und errang mit seinem zweiten Pferd noch einen 9. Platz.

Den Abschluss am Sonntag Abend bildete mit dem Preis der E.A. Mattes GmbH, eine Springprüfung der Klasse A*. Hier konnte sich Tabea Mill mit Catman 7 und der Wertnote 7,7 über den neunten Platz freuen.

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Der Ostholsteinische Reiterverein Malente-Eutin e.V. bietet im Dezember einen Dressurehrgang unter Leitung von Thomas Knorr an.
Dieser Lehrgang richtet sich an Reiter aller Ausbildungsstände. Der Lehrgang umfasst zwei Tage und wird in Einzelunterricht zu je 45 Minuten durchgeführt. Am ersten Tag steht gymnastizierende Grundlagenarbeit auf dem Programm. Am Sonntag ist dann Aufgabenreiten mit Korrektur und Arbeitsansätzen für die Winterarbeit geplant.

Der Unterricht wird über den ceecoach vermittelt dazu sollten eigene Kopfhörer mitgebracht werden.
Die Plätze sind stark limitiert und werden nach Anmeldereihenfolge vergeben!

Weitere Informationen

  • Datum: 18. & 19. Dezember
  • Ort: Hof Vierth, Plöner Straße, 23714 Bad Malente
  • Kosten:
    • Vereinsmitglieder: 70,00 EUR
    • Externe: 100,00 EUR
  • Anmeldung an: Stefanie Richtarsky (0162/339 34 82 „am besten per WhatsApp/SMS“) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Anmeldeschluss: 9. Dezember
  • Für alle Reiter gilt Reitkappenpflicht!
  • Für den Lehrgang ist auch eine Anmeldung von Reitern fremder Vereine möglich; jedoch werden diese Anmeldungen erst berücksichtigt, wenn nach Anmeldeschluss nicht alle Plätze mit vereinseigenen Reitern besetzt werden konnten.

Dressurlehrgang mit Thomas Knorr im Dezember 2021

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9,0 für Janine Kiel in der 90er Hunterklasse auf dem NGE Geländeturnier

Süsel. Am 31. Oktober veranstalte der Northern German Eventing e.V. im Reiterpark Max-Habel ein Geländeturnier zum Saisonabschluss. Neben einem Stil-Geländeritt der Kl. E und einer Hunterprüfung 90 stand zudem auch ein Kostüm-Führzügel-Wttbewerb auf dem Programm.

Bei herrlichem Herbstwetter starteten vier ORV Nachwuchstalente zusammen mit 30 weiteren Teilnehmern in den Stil-Geländeritt Kl. E. Den Sieg errang hier Jeanelle Nunez mit der Traumnote 9,0. Beste ORV Reiterin wurde Phelina Lage auf Django mit der Wertnote 8,2 auf Rang vier, direkt gefolgt auf den Plätzen fünf und sechs von Pia Denker-Gosch auf Levio und Hannah Göbes auf Lissido E.

Am frühen Nachmittag starteten die Teilnehmer der Jahrgänge 1999 und älter in der 90er Hunterprüfung, einer speziellen Geländeprüfung. Dabei werden Kriterien der Springpferdeprüfung und Stilprüfung miteinander kombiniert. Bei der Hunterprüfung erfolgt so eine Bewertung des Gesamteindrucks von Pferd und Reiter. Hier konnte sich Janine Kiehl mit MBF Nebraxxas und der zweiten Traumnote von 9,0 des Tages den Sieg sichern.

Am Nachmittag folgte dann noch die heimliche Hauptprüfung des Tages. Im Geländeführzügel wetteiferten 15 Teilnehmer in zwei Gruppen um Ehrenpreise der GaLa Schmeiser. Anlässlich von Halloween waren hierbei zudem Teilnehmer toll kostümiert.

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Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,

der ORV plant für den Januar 2021 (ca. 15.-16.) einen Lehrgang für die Doppellonge unter Leitung von Marco Hildebrandt. Dieser Soll auf dem Hof der Familie Tamm stattfinden.
Weitere Informationen zur Anmeldung und den Kosten erfolgen demnächst.

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202110 Abzeichen 300wNeuharmhorst. Der Hof Fuhlendiek veranstaltete unter der Leitung von Stefanie Richtarsky vom 9. – 16. Oktober seinen zweiten Abzeichenlehrgang in diesem Jahr. 15 Teilnehmerinnen hatten sich zum Lehrgang angemeldet und konnten am 16. Oktober alle Prüfungen vom Reitabzeichen 8 – 4 nebst Pferdeführerschein Umgang erfolgreich bestehen.

Während der Lehrgangswoche stand Dressur, Springen, Bodenarbeit, aber auch Theorie für die Stationsprüfungen (teilweise online als Videokonferenz) auf dem Plan. Geritten wurde meistens zweimal am Tag, wobei sich die Reiteinheiten der höheren Abzeichen eher auf das Wochenende konzentrierten. Die kleineren Abzeichen hatten unter der Woche einen vollen Lehrgangsplan. Alle Teilnehmer genossen den gemeinsamen Lehrgang, es wurde gemeinsam gelacht, sich gegenseitig unterstützt und die Wartezeit bis zur nächsten Reiteinheit wurde häufig zum gemeinsamen Lernen genutzt. Am Prüfungstag demonstrierten alle Teilnehmer den Richtern Paul Hake und Andreas Rosch erfolgreich ihr erlerntes Wissen und die erlangte Handlungskompetenz im Umgang mit ihrem Sportpartner. Die Richter lobten das pferdegerechte Verhalten und den reibungslosen Ablauf der Prüfung.

Folgenden ORV – Mitgliedern gratulieren wir zu ihren Reitabzeichen:
Leni Göbes (RA8), Ida Koch (RA8), Anouk Facklam (RA7), Enya Frost (RA7), Leni Martens (RA7), Julia Voß (RA4), Sonja Koch (RA4 Dressur).
Ebenfalls gratulieren wir Hannah Marx (RA8), Emily Clausen (RA6 und PFU), Svea Peemöller (RA5 und PFU), Gioja Cech (RA5 und PFU), Liv Hansen (RA5), Hannah Wilken (RA4), Kiana Wulf (RA4), Laura-Sophie Bedey (RA4).

Nach insgesamt 32 Teilnehmenden und gut 40 Abzeichenprüfungen in diesem Jahr machen wir nun Winterpause und freuen uns auf weitere Lehrgänge mit motivierten Teilnehmern im nächsten Jahr.

 

 

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Stallbetreiber des Vereins berieten zusammen mit dem Vorstand den Weg in die Zukunft

Neukirchen. Die Corona-Pandemie hat für viele Vereine zu massiven Unsicherheiten geführt. Obwohl in den vergangen Monaten die Sportausübung und das gesellschaftliche Miteinander so langsam wieder möglich wurde, zeichnet sich ab, dass ein „zurück zum Tagesgeschäft“ nicht funktionieren wird.

Der ORV Malente- Eutin e.V. will und muss sich den Veränderungen stellen. Zu diesem Zweck hatte der Vorstand für den vergangenen Dienstag die Betreiber der Reit- und Pensionsställe im Einzugsgebiet des Vereins zu einem ersten gemeinsamen Austausch in den Neukirchner Hof geladen.

Insgesamt acht Stallbetreiber nahmen die Einladung an stiegen nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden direkt in die Diskussionen ein. Einig waren sich alle Beteiligten bereits vorab, dass in den zwei Stunden keine abschließenden Lösungen geben würde.
Nach einem kurzen Review, wie die Stallbetreiber die vergangenen Monate erlebt und bewältigt hatten, ging es an die zentralen Themen des Abends. Hier standen im Wesentlichen die Probleme der Mitgliedergewinnung, der Unterstützung für die Turniere des Vereins, aber auch die Ausgestaltung der Turniere an sich vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung an und wurden teils sehr angeregt diskutiert.

Zum Abschluss des zweistündigen Austausches beschlossen alle Beteiligten das Format zukünftig weiter und in einen quartalsweisen Regelaustausch zu überführen. Das nächste Treffen der wurde dann auch sogleich für den 18. Januar auf dem Reiterhof Fissau festgeschrieben. Bereits am 16. November trifft sich zudem ein kleiner Kreis auf dem Gut Rothensande um Möglichkeiten zur Neuausrichtung der Turniere an der B76 auszuloten.

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Hallenturniere in Sieversdorf und Neuharmhost im Oktober

202110NH IMG 7608 225hSieversdorf/Neuharmhost. Der ORV Malente- Eutin e.V. richtete vom 2. bis 3. Oktober und vom 16. bis 17. Oktober wieder zwei Hallenturniere für die Amateure aus. Dank der Lockerungen in den Corona Auflagen konnten diese weitgehend ohne wesentliche Einschränkungen stattfinden und den Nachwuchsreitern somit noch einmal eine Chance für die die Leistungsüberprüfung im Wettkampf geben.

Den Aufschlag machte das Hallen- Dressur-Turnier in Neuharmhorst. Nach der positiven Resonanz auf das erste Turnier im vergangenen Jahr, fanden sich auch dieses Jahr wieder mehr als 100 Reiter ein, um an zwei Tagen in den Dressurwettkämpfen um die Siegerpreise zu wetteifern.
Insgesamt zwei Siege konnten die ORV Reiter in den neun Wettkämpfen für sich verbuchen. So gewann Fea Neis auf Sonos die Dressurprüfung der Kl. A**, während Ida-Victoria Koch im Reiter-Wettbewerb mit Phuket den Sieg davon trug.
In der höchst dotierte Prüfung des Turniers, einer Dressurprüfung der Kl. L, war den Gästen jedoch nicht das Wasser zu reichen. Hier gewann Karolin Wüstney (RG Landgraben) auf Kaiser-Kurt JJ souverän mit der Wertnote 7,8.

Vom 16. bis 17. Oktober fand dann mit zwei Wochen Abstand das Hallen-Turnier auf dem Hof Lütjenmoor in Sieversdorf statt. An zwei Tagen wurden wieder Dressur und Springprüfungen von der Kl. E bis L ausgetragen.
Los ging es am Samstag traditionell mit den Dressurwettbewerben. Im Dressurreiter-WB sicherte sich Kati Schmöde (RFV Schlamersdorf) auf Elisenbergs Fibonacci mit der Wertnote 7,2. Die erste Platzierung des Tages für den Verein ging in der Dressurprüfung Kl.A* mit dem sechsten Platz an Tara Weißmann auf Stuart 36. Ein zweiter Platz ging in der abschließenden Dressurreiterprüfung Kl.L* an Fea Neis auf Sonos 2, die sich mit der Wertnote 7,4 nur Katja Schlüter (RFV Zarpen u.U.e.V.) geschlagen geben musste.
Am Sonntag kamen dann die Springreiter, sowie der Nachwuchs auf Ihre Kosten. Gleich in der ersten Prüfung errang Phelina Lage mit Cybercowboy den vierten Platz im Stilspring-Wettbewerb. Im anschließenden Spring-Wettbewerb konnte sich ihre Vereinskollegin Lisa Wille mit Anka den zweiten Platz sichern. Der Sieg ging mit knapp drei Sekunden Vorsprung an Greta Wroblewski (RFV Lensahn e.V.). Auch in den Springprüfungen der Kl. A konnten sich die Vereinsreiter behaupten. In der Stilspringprüfung Kl.A* errang Julia Voß mit Winnie den siebten Platz. In der Springprüfung Kl.A* konnten sich mit Phelina Lage und Lisa Wille gleich zwei ORV Talente über Platzierungen freuen. Einzug in der Stilspringprüfung Kl.L, der höchsten Prüfung des Tages, konnte kein Vereinsreiter sich in die Platzierungen vor kämpfen. Hier sicherte sich Emily Schepky (PS Granderheide e.V.) mit der Traumnote 8,0 den Sieg.
Den einzigen Sieg des Tages konnte sich schlussendlich Leni Göbes mit La Chicco im Reiter-WB ohne Galopp sichern, die sich noch kurzfristig auf dem Turnier dazu entschloss, doch noch mit zu reiten. Eine gute Entscheidung.

 

 

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Mehr als 30 Platzierungen für die Reiter des ORV bei den Kreismeisterschaften in Lensahn

TRI42071 300wLensahn. Am ersten September-Wochenende wurden in diesem Jahr die Hauptprüfungen der Kreismeisterschaft des Reiterbund OH ausgetragen. Erstmals fanden in diesem Jahr die Kreismeisterschaften, unter Leitung des RuFV Lensahn, auf den Bredenfeldplatz in Lensahn statt.

Ausgeritten wurden hier die Meisterschaften der LK 3-6 im Springen, der LK 5 und 6 in der Dressur und der LK 7 und 0 über eine Kombinierte Wertung aus Dressur und Springen. Die Kreismeisterschafen der Leistungsklassen 3 und 4 in der Dressur wurden bereits vorab im Juli, auch unter Leitung des RuFV Lensahn ausgerichtet.

202109KM Lena Wilke 300hBei herrlichem Sommerwetter startete das Turnier bereits am Freitag mit einigen Jungpferdeprüfungen sowie einem M-2-Sterne (M**) und einem S-1-Sterne (S*) Springen. Am Samstag begannen die Wettkämpfe um die Medaillenränge. Während sich in den Springpferdeprüfungen Lena Wilke auf Paihia über eine erste Schleife freuen konnte, errang Vereinskollege Jorgo Lunau im M**-Springen den dritten und im S*-Springen den vierten Platz.

Mit den Kreismeisterschaften so richtig los ging es dann den den folgenden beiden Tagen. Während der Gastgebende Verein die kompletten Medaillenränge der Meisterschaft für die Leistungsklassen 7 und 0 für sich beanspruchte, konnte sich Hannah Göbes in der Wertung der Leistungsklasse 6 - Dressur über die Silber-Medaille freuen. Die zweite Medaille des Tages ging nach dem abschließenden Springen der Kl. L am Abend an Lena Wilke, die mit 0,5 Punkten Rückstand die Bronze-Medaille in der Leistungsklasse 5 – Springen errang. Parallel hierzu konnte sich am Samstag unter anderem Katharina Thomsen über einen dritten Platz in der Dressurreiterprüfung Kl. L und ihre Vereinskollegin Neela Charlotte Wulff über einen Sieg in der Dressurprüfung Kl. A* erfreuen.

202109KM PhelinaLage 300wDer Sonntag stand dann im Fokus der Abteilungswettkämpfe. Bereits in der früh um 8.30 starteten die Mannschaften im Wettkampf um die Kreismeisterschaft mit der Abteilungsaufgabe. Im Weiteren Tagesverlauf folgten noch die Einzelwertungen in der Dressur und im Springen. Während sich Hannah Göbes auf Axélis Camaro den Sieg in der Dressurprüfung sichern konnte, errang ihre Vereinskollegin Phelina Lage auf Cybercowboy im Springen für die Mannschaft den zweiten Platz. Ein fünfter Platz ging zudem an Bahne Triebwasser auf Feli. Zum Abschluss des Tages konnten sich die beiden Mannschaften des ORV Malente-Eutin über Silber und Bronze freuen. Nur eine Mannschaft war nicht zu schlagen und so ging die Gold-Medaille an den RuFV Lensahn.

Weitere Platzierungen an diesem Sonntag errangen unter anderem Fea Neis auf Sonos 2 mit einem sechsten Platz in der Dressurreiterprüfung der Kl. L, Katharina Thomsen auf For Fame 9 in der Dressurprüfung Kl. L* auf Trense sowie Jorgo Lunau auf Qualu mit einem vierten Platz im abschließenden M**-Springen. Auch die Kleinsten kamen an diesem Tag nicht zu kurz und so konnten sich Fleurie Rose Hüffer, Philippa Minou Hüffer, Ida-Victoria Koch und Viva Wilkens über dritte und vierte Plätze im Pony-Führzügel-Wettbewerb freuen.

Den Abschluss der Serie bildet in diesem Jahr die Kreismeisterschaft der Vielseitigkeit, die vom 18.-19. September in Lensahn und Güldenstein ausgetragen wird.

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Mehr als 56 Stunden Turnier auf vier Prüfungsplätzen

202109 VB 300hEutin. Die Vorbereitungen für das Turnier des Ostholsteinischen (ORV) Reiterverein Malente-Eutin e.V. am kommenden Wochenende auf dem Vereinsgelände am Meinsdorfer Weg laufen auf Hochtouren. Nachdem auch in diesem Jahr bereits corona-bedingt mehrere Veranstaltungen des Vereins nicht durchgeführt werden konnten, sieht es nun für den September gut aus.

Bis zum Nennungsschluss vor drei Wochen hatten sich fast 500 Reiter, mit mehr als 700 Pferden in die Prüfungen eintragen lassen. „Die Zahlen sind zwar im Vergleich zu 2019 etwas rückläufig. Dies liegt aber im wesentlichen daran, das mit Schönberg, Looper Holz und Ahrensfelde drei weitere Vereine die Chance genutzt haben noch ein Turnier in diesem Jahr auszurichten. Somit haben die Reiter ein wenig die Qual der Wahl“, fasste der erste Vorsitzende Horst Richtarsky das Ergebnis zusammen.“ Ebenfalls ein Novum ist, dass in diesem Jahr die Kreismeisterschaften nicht in Eutin ausgetragen werden. „Diese Entscheidung haben wir im Reiterbund aktiv mitgetragen, da auch andere Vereine in den Genuss der Ehrungen kommen sollen.“, erläuterte Richtarsky. Daher wurden die Kreismeisterschaften des Reiterbund OH in diesem Jahr bereits in der vorherigen Woche in Lensahn ausgeritten.

Dennoch sind wieder fast alle Prüfungen voll besetzt, so dass die Veranstaltung an beiden Tagen um 08.00 Uhr beginnen. Am Samstag starten wie gewohnt die Dressur- und Springprüfungen der Kl. A*. Am Nachmittag folgen die Wettbewerbe der Kl. E für den Nachwuchs. „Hierfür besteht wieder ein hohes Interesse noch kurzfristig einen Platz zu ergattern. Wir können uns vor Anfragen kaum retten und leider werden wir nicht allen einen Platz zusichern können, denn der Zeitplan ist allein schon vom Tageslicht her begrenzt.“ erläuterte der zweite Vorsitzende Florian Auer.

Am Sonntag sind alle drei Dressurplätze von Morgens an mit den Dressurprüfungen der Kl. L und M* ausgelastet. „Hier konnten wir einen deutlichen Zuwachs an Nennungen verzeichnen, so dass wir nun doch alle drei Vierecke einsetzen werden“, so der dritte Vorsitzende Moritz Kallmeyer. Das finale Springen der Kl. M* ist für 17.00 Uhr angesetzt, während die Dressuren der Kl. M bereits um 14.00 Uhr starten und ca. drei Stunden laufen werden. „Dank der Unterstützung durch die genehmigenden Behörden, können wir unter Anwendung der 3G-Regelung das Turnier fast so wie früher anbieten und auch Zuschauer sind herzlich willkommen.“ schloss Horst Richtarsky.

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Sieben ORV Amazonen erringen insgesamt zwölf Platzierungen

IMG 0306 20210704 300hBad Segeberg. Der RuFV Bad Segeberg richtete am vergangenen Wochenende mit den Segeberger Reitertagen eine der ersten Vielseitigkeits- Veranstaltungen in diesem Jahr Schleswig- Holstein aus. Zudem wurden auf der Veranstaltung das Schleswig-Holstein Nachwuchs-Championat Vielseitigkeit ausgetragen.

Sieben ORV Reiter von routinierten „Geländeprofi“ bis zum Nachwuchs in der Kl. E nutzen die Chance für einen lang Turnier-Start bei herrlichem Wetter. Denn noch immer leidet der Pferdesport für die Amateure unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Mit insgesamt zwölf Platzierungen, davon sechs unter den besten drei, kann sich das Ergebnis der ORV- Reiter sehen lassen.

Beste Reiterin im Sinne der Schleifenausbeute war Hanna Göbes, die mit ihrem Pferd Axélis Camaro an den Start ging. In der Junioren-Dressurreiterprüfung Kl.A errang sie den vierten Platz mit der Wertnote 7,5 und in der schwereren Junioren-Dressurprüfung Kl.A* den 3. Platz mit der Wertnote 7,2. In der kombinierten Wertung der Dressur- und Springreiter konnte sie sich mit 15 Punkten den zweiten Platz sichern. In der zugehörigen Dressur errang sie mit der Wertnote 8,2 den Sieg und im Springen kam sie mit einem Springfehler und der Endnote 6,8 auf Rang 5 – ohne wäre ihr der Sieg in der kombinierten Wertung sicher gewesen.

Gunda Hamann starte mit Dubi Du in vier Prüfungen und konnte sich über zwei Preisschleifen freuen. Im Stil-Geländeritt Kl. A** errang sie mit der Wertnote 8,3 den 7. Platz und in der Stil-Springprüfung mit steigenden Anforderungen der Kl. A** errang sie mit der Wertnote 7,5 den 2. Platz.

Diana Hoffmann errang mit Cedrik Conner und der Wertnote 6,8 den siebten Platz im Dressur-Wettbewerb. Im Dressur-Reiter-Wettbewerb reichte es trotz 6,7 leider nur zum Rang 8, knapp außerhalb der Platzierung.
Ebenfalls aus dem Nachwuchslager kommend, ging Ella-Marie Richter in vier Wettbewerben an den Start, von denen sie zwei Preisschleifen mit nach Hause brachte. Im Springreiter-Wettbewerb reichte es noch für den 5. Platz und in der Kombinierten Wertung aus Dressur und Springen errang sie, trotz einer etwas durchwachsenen Ergebnis in Dressur sogar noch Rang drei. Zwei weitere ORV Nachwuchstalente gingen leider an diesem Wochenende an Schleifen leer aus, aber konnten dafür einiges an Erfahrungen sammeln.

Zuletzt sei noch Lena Wilke genannt, die mit ihrem Pferd Ready Charming in zwei Prüfungen an den Start ging und sich beide male über eine Platzierung freuen konnte. In der Stilspringprüfung Kl. A* errang sie mit der Wertnote 6,8 den 7. Platz und der darauf folgenden Stilspringprüfung Kl. A* mit Stechen konnte sie sich gegen die starke Konkurrenz behaupten. Mit einer fehlerfreien Runde in 58,22 Sekunden musste sie sich nur Laura Hartleib vom RSG Schmalensee geschlagen geben, die sich uneinholbar mit 5 Sekunden Vorsprung den Sieg in der Abteilung sicherte.

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Finanzierung der 4-Tage-Veranstaltung konnte nicht gesichert werden

Eutin. Bedrückende Stimmung herrschte bei der letzten Sitzung des Vorstandes des Ostholsteinischen Reitervereins Malente-Eutin e.V. Ende Juni. Nach mehrstündiger intensiver Diskussion hatte sich der Vorstand dazu entschieden, die für den 8. bis 11. Juli geplante sportliche „Großveranstaltung“ an der B76 nicht weiter zu verfolgen. Damit fällt das Traditionsturnier des Vereins bereits zum zweiten Mal in Folge aus.

Für den Verein ist dies bereits die dritte Veranstaltung, die in diesem Jahr abgesagt werden musste. Bereits für den März standen zwei Hallenturniere an, doch aufgrund des Verbots für Wettkämpfe des Amateursports mussten diese Pläne begraben werden. Auch das Frühjahrsturnier im April an der B76 hatte keine Chance auf Genehmigung. „Wir haben das Turnier dann vorsorglich auf das Pfingstwochenende verschoben, da sich für diesen Zeitpunkt eine Lockerung für den Amateursport abzeichnete“, erläuterte der zweite Vorsitzende Florian Auer diese Entscheidung. „Letztendlich konnten wir das Turnier in seiner Planung jedoch nicht aufrechterhalten, zwar eingereichten wir ein äußerst positives Feedback von den Amateuren, die uns so viele Nennungen anmeldeten, dass wir das Turnier auf drei Tage ausdehnen hätten müssen. Doch die Auflagen einer Begrenzung auf 100 Personen gleichzeitig machten die Umsetzbarkeit zunichte. Sodass wir notgedrungen auch diese Wettkampfveranstaltung wieder absagen mussten.“, erläuterte der erste Vorsitzende Horst Richtarsky die Entscheidung.

Dass der Vorstand den Kopf nicht in Sand steckte, zeigte sich daran, dass ein kleines Turnier für Anfang Juni kurzfristig anberaumt und dann auch unter strengen Auflagen durchgeführt werden konnte. „Die Bilanz bis hier war jedoch nicht positiv. Die bereits aus den abgesagten Turnieren aufgelaufen Kosten konnten wir mit dieser Veranstaltung nicht wirklich auffangen.“, wie Susanne Hardorp dem Vorstand erläuterte. Damit war klar, dass für das nun anstehende Sommerturnier keine finanziellen Reserven aufgebaut werden konnten.

Die Corona-Situation spielte bei der Absage keine Rolle. Zum Zeitpunkt des Turniers wäre die Veranstaltung mit 1.000 Personen pro Tag in nahezu gewohnter Form durchführbar gewesen. Nur ein Alkoholverbot und das Tragen des „Mund-Nasenschutzes“ wurden dem Verein für das Hygienekonzept als unabdingbare Maßnahme vorgeschrieben.

Das die Finanzierung des Sommerturniers schwieriger werden würde, war allen im Vorstand nicht erst mit dem Turnier im Juni klar geworden. Bereits nach der corna-bedingten Absage in 2020 zeichnete sich ab, dass einige finanzielle Unterstützer nicht mehr in gewohnter Form zur Verfügung stehen würden. „Jedoch hätten wird niemals mit einem derart massiven Rückgang der Unterstützung im Werbe- und Sponsoringbereich gerechnet“, sagte Horst Richtarsky. „Insgesamt konnten wir nur noch ein Drittel der benötigten Mittel einwerben“.

Dazu kam noch ein massiver Einbruch der Nennzahlen im Bereich der Springprüfungen. „Wir haben ein Turnier für vier Tage Dressur und Springen geplant. Doch die Nennzahlen ließen wenige Tage vor Nennschluss absehen, dass es nur für 2½ Tage Springen reichen würde, während die Zahlen in der Dressur weitgehend stabil blieben. Dennoch hätten wir aufgrund der Platzsituation die Infrastruktur für alle vier Tage errichten und finanzieren müssen. Das war einfach nicht mehr zu stemmen“, fasste der dritte Vorsitzende Moritz Kallmeyer die Situation zusammen. Die Aussicht auf einen finanziellen Verlust im 5-stelligen Bereich gaben dann letztlich den Ausschlag.

Der Rückgang bei den Nennzahlen im Springlager führt der Vorstand zum einen auf die gestiegene Erwartungshaltung der Reiter zurück und zum anderen einer sich während der letzten Jahre, insbesondere auch wegen Corona veränderten Situation im Turniersport. „Wir wissen, dass die hiesigen Bedingungen bei der Vorbereitung und den Springprüfungen nicht mehr den Erwartungen der Springreiter in den höheren Klassen gerecht wird. Allerdings können wir nur begrenzt in den Platz investieren, da das Gelände vom Verein nur in Pacht bewirtschaftet wird. Diese auf 25 Jahre begrenzte Pacht hemmt unsere Möglichkeiten, Fördermittel oder Kredite zu erlangen deutlich.“, erläuterte der zweite Vorsitzende die Situation.
Darüber hinaus haben sich in den vergangenen Jahren die sogenannten Arbeitsturniere deutlich ausgeweitet. Durch diese können die „Profis“ an mehreren Orten innerhalb einer Woche auf besten Sand-Plätzen reiten. Eine Option, die den meisten Traditionsvereinen mit eigenen Plätzen, die jedoch an keine Pferdesportanlage angegliedert sind, schlicht nicht zur Verfügung steht. Durch Corona haben sich zudem nicht wenige Reiter, die bisher unter den Amateuren starteten, auf die Option-B für die Profis umschreiben lassen, damit sie noch Pferde auf Wettkämpfen vorstellen konnten. „Diese Reiter fehlen uns jetzt und wir müssen sehen, wie wir damit nun für die Zukunft umgehen.“, schloss der erste Vorsitzende Horst Richtarsky.

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